Unser Grünes Klassenzimmer ist fertig!

Grünes Klassenzimmer an der BS18: was lange währt wird endlich gut!

Mehr als dreieinhalb Jahre nach den ersten Ideen und Entwürfe im Herbst 2020 und mehr als zwei Jahre, nachdem das Projekt bereits im Rahmen des W.I.R-Anreizprogramms von FMHH/HEOS ausgezeichnet wurde ist nun, Ende Januar 2024 die hufeisenförmige Konstruktion der kombinierten Bänke und Tischflächen endlich auf dem Schulgelände installiert worden. Entstanden ist ein ganz besonderer Lernort.

Bis dahin war es ein langer Weg: ausgehend von vom RUK-Team entwickelten, von Kunstlehrerin und RUK-Teammitglied Alexandra Härtel skizzierten Entwürfen gab es zahlreiche Schulteamsitzungen und Vor-Ort-Termine mit Vetreter:innen des HIBB, der Schulleitung, verschiedenen Objektmanagern von FMHH, dem LIG dem RUK-Team und dem schließlich ausführenden Bauunternehmen. Die genaue Form und Positionierung mussten besprochen, Materialien und Farbgebung ausgesucht, Detailentwürfe erstellt, verändert und freigegeben werden, bevor die Konstruktion schließlich in langlebigen Modulen aus Metall und Verbundmaterialien hergestellt, angeliefert und vor Ort auf vorbereitete Fundamente montiert werden konnte.

Der Clou an der Konstruktion: eine Klasse oder Lerngruppe kann wahlweise zeitgleich auf mehreren Etagen sitzen und im Halbkreis miteinander sprechen oder teils sitzend, teils im Stehen auf Tischoberflächen schreiben, zeichnen oder malen. Arbeitsmaterialien können mithilfe von Magneten befestigt und vor dem Wegwehen durch Wind geschützt werden. Dazu lädt der Ort auch in den Pausen zum Verweilen in ruhiger, naturnaher und im Sommer schattig-kühler Umgebung ein.

Im Frühling werden die letzten Spuren der Bautätigkeiten verschwunden und das Grüne Klassenzimmer zu einem abwechslungsreichen und bel(i)ebten neuen Lernort an der Beruflichen Schule Hamburg-Harburg machen.

Erste Pläne vom Grünen Klassenzimmer

Unser Klassenzimmer im grünen Göhlbachtal 

Unterricht outdoor
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Im Sommer im Schatten der Bäume

Zirkus BalaBala

Im Rahmen unserer Umschulung zur staatlich anerkannten Erzieher:in haben wir in Bewegung und Spiel das Projekt Zirkuspädagogik gestartet.

Daraus entstand die Idee, eine kleine Zirkusaufführung für unsere Lehrkräfte einzuüben. Dieses Projekt war nicht nur eine spannende Herausforderung, sondern auch eine Möglichkeit, die Vielfalt der Zirkuspädagogik zu erkunden und unsere neu gewonnenen Fähigkeiten zu präsentieren.

Unser Zirkus bot eine breite Palette von Attraktionen, die von traditionellen Zirkuskünsten bis hin zu Akrobatikeinlagen reichten. Wir jonglierten mit Bällen, fuhren Einrad, balancierten auf Seilen, drehten Teller wie echte Profis und zeigten unsere Akrobatikkünste. Und natürlich fehlte auch nicht unser Clown Sylvester mit seiner Flammenwerferin. Die einzelnen Nummern wurden musikalisch begleitet und von unserer Zirkusdirektorin moderiert.

Das Zirkusprojekt war für uns eine Gelegenheit, über die Grenzen des traditionellen Unterrichts hinauszugehen und in eine Welt einzutauchen, in der Kreativität, Teamarbeit und Selbstausdruck im Mittelpunkt stehen. Es war für uns eine Erfahrung, die uns gezeigt hat, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern überall dort, wo wir bereit sind, uns neuen Entwicklungsaufgaben zu stellen, die Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen. Wir sind stolz darauf, was wir erreicht haben und hoffen, dass unser Zirkusprojekt als Inspiration für zukünftige Projekte dienen kann. Eure FSU 23-2A

Wir engagieren uns für mehr nachhaltige Mobilität

Verkehrswende selber machen!

Die BS18 hat an dem Projekt »DIY: Verkehrswende selber machen« teilgenommen. Es ist eine Good-Practice-Broschüre „Nachhaltige Mobilität in der Ausbildung“ erschienen.

Hier könnt ihr die Seite zur Publikation – inkl. Downloadmöglichkeit und dem Link zum Methodenkoffer – anschauen: Nachhaltige Mobilität in der Ausbildung

Außerdem wurde ein Mediakit zusammengestellt, das hier herunterladen werden kann: Mediakit zur Nachhaltigen Mobilität 


Ausgezeichnete Vielfalt

Delegation der BS18 reist für „fair@school“ nach Berlin zur Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Alles begann mit zwei aufmerksamen Schülerinnen, die ein rassistisches Schminkbuch für Faschingsfeste in Kindertageseinrichtungen in unserer Mediathek fanden. Es folgte ein Projekttag zum Umgang mit diskriminierender Literatur, in dem  Schüler:innen gemeinsam mit der damaligen Leitung der Mediathek die Idee eines neuen Gremiums entwickelten: dem Vielfaltsrat. Es sollte möglichst unterschiedliche Perspektiven in Fragen von Diskriminierung an unserer Schule beleuchten. So entstand der Vielfaltsrat, der sich aus Vertreter:innen der Schulsprecher:innen, dem Beratungsteam, Expert:innen aus der Schüler:innenschaft, den Verbindungslehrer:innen, der Schulleitung sowie der Diversity-Koordinatorin und dem Schulsozialarbeiter zusammensetzt. Unsere aktuelle Leiterin der Mediathek spielte eine tragende Rolle in der fachlichen Vernetzung mit anderen Bibliotheken. Katharina Jurgeleit stieß bei ihren Recherchen auf kein einziges Konzept zum Umgang mit diskriminierender Literatur, sondern lediglich auf die Praxis, Neuauflagen von Büchern mit rassistischen Bezeichnungen anzuschaffen. Der Vielfaltsrat entwickelte ein umfassendes Konzept mit zwei Stufen. Es gibt bei jeder überprüften Meldung einen roten Warnsticker, der abgewandelt auch im digitalen Katalog erscheint.  Bei schwerwiegenden Fällen ist das Medium nicht ausleihbar und wird in einem gesonderten Regal gelagert und kann weiterhin eingesehen werden. So bleiben Rassismus und andere Diskriminierungskategorien nachweisbar. Niemand muss mehr ohne Vorwarnung eine verletzende Erfahrung in einem geschützten Bildungsraum wie der Schulmediathek machen. 

Nach den Sommerferien setzen wir unsere Arbeit fort. Alle Nutzer:innen der Mediathek dürfen Medien zur Prüfung geben, die aus ihrer Sicht diskriminierende Inhalte aufweisen. Ein Team von Schüler:innen, Lehrer:innen und Mediatheksleitung prüft die Meldung und informiert auf Wunsch die Tippgeber:innen über die Entscheidung. 

Für diese Idee hat die BS18 beim Wettbewerb „fair@school“ von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes den 4. Platz unter 168 Schulen belegt. Obwohl wir damit nicht auf dem sinnbildlichen Treppchen gelandet sind, betonte Ferda Ataman, die Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung, wie knapp die Entscheidung war und wie wichtig besonders das Engagement beruflicher Schulen gegen Rassismus ist.

Außerdem konnten wir Kontakt zu der Theatergruppe A.N.D.ers der Hohen Landesschule Hanau knüpfen. Mit ihrem Stück gegen Alltagsrassismus, Intoleranz und für Vielfalt setzen sie nach dem rassistischen Anschlag in Hanau 2020 ein Zeichen und kommen uns damit hoffentlich im nächsten Semester im Göhlbachtal besuchen. Wir jubelten also gemeinsam mit den anderen fantastischen Projekten für mehr Diversität, Solidarität und Zusammenhalt!

KoDiA- Wir sind auf dem richtigen Weg!

Delegation der BS18 reist für „fair@school“ nach Berlin zur Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Im Rahmen des Projektes „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA) – Ertüchtigung zur Digitalisierung“, welches wir in der kaufmännischen Berufsschule in Kooperation mit der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr (HSU) durchführen, sind die ersten beiden Lernsituationen entwickelt und der erste Unterricht in Lernsituation 6 („Konzeption eines Gesundheitstages mit der eduscrum-Methode“) erprobt.

Am 11. April hatten wir eine Lernfeld-Konferenz zum Projekt KoDiA, um uns über die Bedeutung des Projekts, den Stand und die nächsten Schritte auszutauschen. Prof. Dr. Manuel Schulz (HSU) hat uns sehr eindrucksvoll die Bedeutung des Projekts und die Notwendigkeit für die Veränderung des Lernens im Rahmen der Digitalisierung deutlich gemacht. In einer Welt zunehmender Komplexität ist „Wandel der Regelfall“ auch innerhalb von Generationen. Dies hat starke Auswirkungen auf das Lernen und die Kompetenzen, die für ein selbstwirksames, selbstbestimmtes Leben notwendig sind.

Mit der Entwicklung neuer Lernsituationen, in denen Kollaboration, Prozesskompetenz und agiles Projektmanagement mit digitalen Tools im Mittelpunkt stehen, sind wir auf dem richtigen Weg unseren Schüler:innen die Kompetenzen zu vermitteln, die sie für das erfolgreiche Bestehen im digitalen 21. Jahrhundert benötigen.

Weitere Informationen zum KoDia-Projekt finden Sie auf auf der Unterseite Unterrichtsentwicklung oder direkt auf der Webseite der Helmut-Schmidt-Universität.

dtec

Sehr gutes Ergebnis der Schulinspektion für die Berufliche Schule Hamburg-Harburg (BS18)

Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und Wertschätzung unserer pädagogischen Arbeit, die wir täglich leisten.

Was machen wir laut Schulinspektionsbericht besonders gut? Unsere Schule arbeitet weiter an der Verzahnung und der Nutzung von Synergien zwischen den wirtschaftlichen und sozialpädagogischen Bildungsgängen.

Die inhaltliche Zielperspektive „Kompetent durch die BS18“, die Schüler:innen gut und nachhaltig auf eine zukünftige, sich verändernde Arbeitswelt vorzubereiten, hat die Schulinspektion als besonders erwähnenswert tituliert. Schon heute wird kompetenz-, praxis- und handlungsorientiertes
Lernen, in dem die Pädagog:innen kollaboratives und zunehmend digital- und medien-
gestütztes Arbeiten ermöglichen, deutlich sichtbar.

„Dabei zeigt sich die Schule als Ort, in dem über den Unterricht hinaus sehr beeindruckend die persönliche Entwicklung und die Sozialisationsprozesse der Schüler:innen begleitet und gestärkt werden. Die Schul- und Unterrichtsentwicklung wird sehr stimmig durch die Organisations- und Personalentwicklung flankiert“ – so die Schulinspektion. „Ein umfängliches, sehr strukturiertes digitales Wissensmanagement ist Basis der Kooperation im Kollegium. Die fach- und bildungsgangspezifische Zusammenarbeit ist gut entwickelt. Übergreifende Strukturen – etwa hinsichtlich der schulweiten Stärkung digitaler und medialer Kompetenzen, der Lernbegleitung und handlungsorientierter Lernsituationen – gehören besonders dazu. Im Kollegium sind der Wunsch und die Energie, die Schule gemeinsam weiter zu entwickeln und zu stärken, spürbar. Es gibt eine klare Bereitschaft zur Reflexion und Evaluation des eigenen Tuns, vor allem der Entwicklungsschwer-
punkte. … Die Pädagog:innen agieren sehr wertschätzend, sind vorbildlich in ihrer unterstützenden, freundlichen und im positiven Sinne fordernden Arbeit. Eine klarer Pluspunkt des Unterrichts sind die steten Bezüge der Aufgaben und des Materials zur Erfahrungswelt der Schüler:innen und die Möglichkeiten, diese zu reflektieren und weiter zu entwickeln.“

Kommen Sie gern zum Tag der offenen Schule am 11.01.23 von 10.00 – 13.00 Uhr und überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Sie!

Ein Link zum Ergebnisbericht der Schulinspektion finden Sie hier: Inspektionsberichte – (hamburg.de)

Politik ganz nah erleben

PGW-Kurs auf Exkursion nach Berlin

Am Mittwoch, den 18. Januar 2023, hat der S2-PGW-Kurs eine Exkursion nach Berlin gemacht.  Der Ausflug ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, einer Sitzung des Bundestag beizuwohnen und sich mit einem Experten auszutauschen, um das Geschehen rund um Politik besser erfassen und ergreifen zu können. Vor Ort wurden sich zunächst einige Sehenswürdigkeiten angeschaut, darunter das Bundeskanzleramt sowie das Paul-Löbe-Haus.

Danach stand auch schon unser Termin für das Mittagessen im Paul-Löbe-Haus auf dem Programm, anschließend die Sitzung im Bundestag. Nach einer schnellen Kontrolle durften wir ins Paul-Löbe-Haus hinein und wurden zur Mensa geleitet. Dort, mit schöner Aussicht auf die Spree, haben wir unseren Mittag verbracht. Kurzerhand wurden wir dann auch schon durch einen Tunnel zum Reichstagsgebäude geleitet. Dort angekommen, bot sich uns der Anblick des Plenarsaals, in dem wir dann auch 50 Minuten lang, aus nächster Nähe, einer Sitzung beigewohnt haben. Diese war für uns Schülerinnen und Schüler extrem interessant!

Anschließend wurde noch ein angeregtes Gespräch mit dem Büroleiter Muammer Kazanci des SPD-Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi geführt. So erfuhren wir noch einmal aus erster Hand, wie Politik vonstattengeht.

Um den Besuch im Bundestag mit bekannten Sehenswürdigkeiten abzuschließen, haben wir uns die berühmte Kuppel des Reichstagsgebäudes angeschaut, wo sich uns ein schöner Ausblick auf die Stadt Berlin bot, zudem das Brandenburger Tor, welches zum Abend hin schön beleuchtet wurde. Damit ging es auch zurück zum Bahnhof und die Heimreise wurde angetreten. Es handelte sich um einen lehrreichen Tag für uns alle. Wir sind sehr dankbar dafür, diese Erfahrung gemacht und somit Politik aus nächster Nähe selbst erfahren und mitbekommen zu haben.

Jasmin Gonzáles-Pino, BG21B

BS18 präsentiert erste Projektergebnisse auf dem (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr

Am 13.09.2022 nahmen vier unserer Berufsschullehrer aus dem Bildungsgang Kaufleute für Büromanagement (Ole Schröder, Jens Normann, Torben Schneider, Stefan Befeldt) am diesjährigen (Aus-)Bildungskongress der Bundeswehr in Hamburg teil.

Unter der Fragestellung „Digitale (Aus-)Bildung: Wird Intelligenz tatsächlich „künstlich“?“ informierten sich die Kollegen vor Ort, aber auch digital, über die neusten Forschungsergebnisse zum Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung. Konkret ging es vor allem um die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 und die Konsequenzen für die Aus- und Weiterbildung sowie die Umsetzung von Virtual Reality (VR) und Moodle in der Ausbildung der Bundeswehr.

Im Workshop „Bildung für die digitale Arbeitswelt in der dualen Ausbildung“ nutzte unser Lehrerteam zudem die Möglichkeit, ihre bisherigen Projektergebnisse im dtec.bw-geförderten Forschungsprojekt „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA) – welches aktuell unter Leitung der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg gemeinsam mit dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) durchgeführt wird – den interessierten Teilnehmern vorzustellen.