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Höhere Handelsschule

Berufsfachschule mit dem Ziel Fachhochschulreife

Eingangsvoraussetzung und Anmeldung

Die Höhere Handelsschule kann besuchen, wer

  • den Mittleren Schulabschluss oder eine dem Mittleren Schulabschluss als gleichwertig anerkannte Vorbildung erworben hat. Das Abschlusszeugnis muss eine Durchschnittsnote von 3,3 oder besser (ohne Sport) aufweisen. In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik muss der Durchschnitt 3,5 oder besser sein; keines dieser Fächer darf mit 5 bewertet sein
    oder
  • die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe erreicht hat
    und
  • einen Praktikumsplatz vorweisen kann (bis zum Ende des 1. Schulblocks).

Zur Anmeldung bringen Sie bitte

  • ein Bewerbungsanschreiben,
  • die beiden letzten Zeugnisse oder das Abschlusszeugnis im Original mit Kopie oder als beglaubigte Kopie,
  • eine Meldebescheinigung für Hamburg,
  • einen tabellarischen Lebenslauf und
  • zwei Lichtbilder mit.

Am 1. August muss Ihr Hauptwohnsitz in Hamburg liegen. Der Nachweis darüber (Meldebestätigung oder Personalausweis) muss spätestens zu Unterrichtsbeginn vorliegen.

Anmeldefrist: 01. Februar bis 31. März eines jeden Jahres.
Die Ausbildung beginnt jährlich nach den Hamburger Sommerferien.

Das Anmeldeformular finden Sie im Downloadbereich.

Falls Sie sich bereits bei uns angemeldet und einen Praktikumsplatz bei einem Unternehmen gefunden haben, lassen Sie sich bitte diesen Platz auf dem im Downloadbereich zur Verfügung gestellten Formular bestätigen. Die Bestätigung senden Sie bitte an unsere Schule oder bringen sie persönlich vorbei.

Struktur, Dauer und Abschluss der Ausbildung

Die Höhere Handelsschule dauert zwei Jahre und schließt mit der vollwertigen Fachhochschulreife ab.

Sie gliedert sich in zwei Teile:

Jahrgang 11 und 12

Eine zentrale Neuerung ist der betriebliche Ausbildungsabschnitt im 1. Jahr. Wenn Sie diesen erfolgreich absolvieren, können Sie am Ende der Jahrgangsstufe 12 die vollwertige Fachhochschulreife erreichen, die Ihnen weitere Lebens- und Karrierewege eröffnet.

Durch eine Verbindung schulischer und betrieblicher Ausbildungsabschnitte soll Ihnen der Übergang in eine duale Ausbildung im kaufmännisch-verwaltenden Berufsfeld erleichtert werden. Dazu sind in das erste Jahr der Ausbildung in der Regel vier betriebliche Ausbildungsabschnitte von jeweils fünf Wochen integriert.

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Während der Zeit im Betrieb werden Sie durch die Mentorin/den Mentor aus der Schule und die Ansprechpartnerin/den Ansprechpartner im Betrieb betreut.
Betriebliche Ausbildungsabschnitte werden im Unterricht vor- und nachbereitet, was durch spezielle Lernaufgaben geschieht.

Inhalte der Ausbildung

Berufbezogene Lernbereiche

Im 1. Ausbildungsjahr haben Sie neben Lernbereichsunterricht die berufsübergreifenden Fächer Sprache und Kommunikation, Fachenglisch, Mathematik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Sport.

Schulübergreifende Fächer

Im 2. Ausbildungsjahr kommen der Wahlpflichtbereich (hier haben Sie die Wahl zwischen Französisch, Spanisch oder Datenverarbeitung) sowie Naturwissenschaften hinzu.

Im Laufe der Ausbildung erweitern Sie Ihre fachlichen und personalen Kompetenzen und erlangen vertieftes Wissen aus dem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung und können Aufgaben aus dem betrieblichen Arbeits- und Geschäftsprozess übernehmen und selbstständig planen, durchführen und reflektieren. Zudem übernehmen Sie Verantwortung für Ihren eigenen Lernprozess und erweitern Ihre Sozialkompetenz.

Bei erfolgreichem Abschluss sind Sie beispielsweise am Ende des Bildungsgangs in der Lage,

  • Unternehmen als komplexe Systeme zu erkennen, ihre Strukturen zu analysieren und darzustellen.
  • komplexe Aufgabenstellungen selbstständig und im Team zu bearbeiten und Ihre Ergebnisse adressatengerecht zu präsentieren.
  • Beschaffungsprozesse zu planen, durchzuführen, wertmäßig zu erfassen und zu kontrollieren.
  • selbstständig Marketingstrategien zu entwickeln und einen Projektplan selbstständig zu verfolgen.
  • Verantwortung für Ihre Entscheidungen zu übernehmen, diese zu reflektieren und daraus Konsequenzen für Ihr zukünftiges Handeln zu ziehen.

Darüber hinaus verfügen Sie über Lernkompetenz, insbesondere, um sich weitere berufsfachliche Kompetenz weitgehend selbstständig anzueignen und Fort- und Weiterbildungsbedarf zu erkennen.